Der BMI ist eine Masszahl zur schnellen Beurteilung des Körpergewichts und wurde bereits im 19. Jahrhundert entwickelt. Der BMI ist unabhängig von Geschlecht und Alter und wird aus dem Verhältnis zwischen Gewicht und Körpergrösse errechnet. Die mathematische Formel sieht so aus:

Gewicht / Körpergrösse²  --> oder mit konkretem Beispiel: 81.1 / (1.75 x 1.75) = BMI 26.5

Stärken des BMI

  • Einfache Messbarkeit.
  • Standardisierte Werte für Übergewicht und Fettleibigkeit: Ein normaler BMI ist zwischen 18.5 und 24.9. Übergewicht ist ein BMI zwischen 25.0 und 29.9. Fettleibigkeit startet bei einem BMI von 30.0 oder höher.
  • Relativ starker Zusammenhang mit Körperfett Niveau im Vergleich mit aufwendigen und sehr genauen Messtechnologien.

Einschränkungen des BMI

  • Indirekte und unvollkommene Messmethode – es wird kein Unterschied gemacht zwischen Fett- und Magermasse (Muskeln, Knochen).
  • Für ältere Leute nicht so gut geeignet wie für jüngere und Menschen mittleren Alters. Für Kinder werden Perzentil-Kurven verwendet.
  • Bei gleichem BMI haben Frauen im Durchschnitt mehr Körperfett als Männer und Asiaten haben mehr Körperfett als Weisse.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt weitere Auskunft über die Verwendung und den Nutzen des BMI und stellt ebenfalls grafische Auswertungen mit der regionalen Verteilung zur Verfügung.

Die Veränderung des Körpers in einem Programm des Datengestützten Gewichtsmanagement kann natürlich anhand des BMI nachvollzogen werden. Uwe zum Beispiel hat es geschafft, in 12 Wochen 56.5% seines Körperfetts zu reduzieren und gleichzeitig Muskelmasse aufzubauen. Sein BMI ist in diesem Zeitraum von anfänglichen 33.9 auf 26.5 zurückgegangen. 

 

Für unsere Reports des Datengestützten Gewichtsmanagement nutzen wir den BMI mit automatisiertem BMI Rechner als einen von drei Indizes, zusammen mit WHR und WHtR. Viele Menschen die Gewicht oder Umfang reduzieren möchten, starten mit einer einfachen BMI Berechnung als Standortbestimmung. Wir weisen immer darauf hin, dass es, wie so oft im Leben, eben „drauf an kommt“ und verschiedene Faktoren in eine gründliche Körperanalyse einbezogen werden müssen.

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